Autolytisches Debridement
Hydrogele oder die sogenannte Feuchttherapie unterstützen bzw. ermöglichen ein autolytisches Debridement bei chronifizierten Wunden. Mittels zugeführter Feuchtigkeit kommt es im Ulkus zur Aktivierung von Makrophagen und anderen phagozytierenden Zellen, Nekrosen und Beläge werden angedaut und lösen sich vom Wundgrund.
Wenn nach 72 Stunden immer noch keine Autolyse zu beobachten ist, sollte eine andere Form des Debridements gewählt werden (Schultz et al. 2003).


