Kompendium Wundbehandlung Wundheilung
Das Kompendium Wundbehandlung | Wundheilung ist ein Gemeinschaftsprojekt
von HoppeConsult und der Jalomed GmbH
Wundkompendium - Home
Grundlagen
Mechanismen
Allg. Wundbehandlung
Wundreinigung
Chirurgisches Debridement
Autolytisches Debridement
Enzymatisches Debridement
Biochirurgie
Keimbesiedelung
Exsudation / Granulation
Zelluläre Dysfunktionen
Reepithelisierung
Vakuumversiegelung
Biotechnologische Verfahren
Dekubitus
Diab. Fußsyndrom
Ulcus cruris
Haut
Kompression
Wunddokumentation


Wundexperte ICW 
Produktdatenbank 


Kontakt
Firmen
Sitemap
Literatur
Autoren
Impressum



Grundlagen > Wundreinigung > Chirurgisches Debridement

Chirurgisches Debridement

Die effektivste Möglichkeit zur Heilungsbeschleunigung ist die lokalchirurgische Sanierung des Wundgebietes. Die Entfernung von Nekrosen, bradytrophen Gewebsanteilen, Detritus und Bakterien ist eine Grundvoraussetzung für die Wundheilung. Untersuchungen von Steed et al. (1996) und Piaggesi et al. (1998) belegen, dass durch ein regelmäßiges, radikales Debridement die Heilungsraten beim diabetischen Fußsyndrom (neuropathische Genese) signifikant erhöht sind im Vergleich zu einer konservativen Wundbehandlung.

 

Für ein chirurgisches Debridement ist die Durchblutungssituation der betroffenen Extremität von ausschlaggebender Bedeutung. Nur bei ausreichender Durchblutung kann von einer Heilung ausgegangen werden.

 

Bei lokalchirurgischen Maßnahmen ist ferner darauf zu achten, dass eine ausreichende Menge lebensfähiges Weichteilgewebe vorhanden ist, um nicht Knochen oder andere empfindliche Strukturen freizulegen.

 

→ Autolytisches Debridement






Copyright 2012 HoppeConsult und Jalomed GmbH