Klassische diabetische Fußläsion
Das typische diabetische Ulkus findet sich an klassischer prädisponierter Stelle (z.B. Metatarsale I), ist meist kreisrund und von einem hyperkeratotischen Randwall umgeben. Auch bei äußerlich blandem und kleinem Aspekt kann bereits ein Fortschreiten der Gewebsläsion und Begleitinfektion in das umgebende Gewebe festgestellt werden.
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Malum perforans |
Dabei ist das klinische Erscheinungsbild diabetischer Läsionen an der unteren Extremität keineswegs einheitlich und spiegelt letztlich das Fortschreiten der Gewebezerstörung wieder. Diabetische Läsionen manifestieren sich daher als
- klassisches Malum perforans,
- diabetische Osteopathie und Arthropathia diabetica (Charcot-Fuß),
- neuropathisch-(makro/mikro)angiopathisches Mischulkus,
- periphere diabetische Gangrän,
- Purpura und Pigmentstörungen,
- Rubeosis plantarum (Hautrötung als Folge verminderten Kapillartonus),
- erythematöse Hautareale mit oder ohne Nekrose,
- Hautdefekte in umschriebenen atrophischen Regionen „dermatopathia diabetica“,
- Necrobiosis lipoidiaca diabeticorum (flach eingesunkene, ggf. ulzeröse Hautatrophie mit violetter Begrenzung, zumeist an den Streckseiten der Unterschenkel).



