Kompendium Wundbehandlung Wundheilung
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Haut > Hautanhangsgebilde > Drüsen

Drüsen der Haut

Es werden folgende Hautdrüsen unterschieden:

 

  • Talgdrüsen
  • Apokrine Schweißdrüsen
  • Ekkrine Schweißdrüsen

 

Talgdrüsen sind fast immer mit Haaranlagen assoziiert. Sie produzieren Talg, der vorwiegend aus Glyzeriden und Fettsäuren besteht und Hauptbestandteil des Oberflächenfetts der Haut ist (Deutschmann 2005). Die Talgproduktion ist individuellen, regionalen und altersmäßigen Schwankungen unterworfen, was stark durch Sexualhormone beeinflusst wird.

 

Apokrine Schweißdrüsen sind insbesondere in den Achseln und Genitalien anzutreffen. Die Drüsen produzieren geringe Mengen einer milchigen und anfänglich geruchlosen Flüssigkeit, die an der Hautoberfläche schnell durch Bakterien zersetzt wird. Hierbei entsteht ein spezifischer, individuell unterschiedlicher Körpergeruch.

 

Ekkrine Schweißdrüsen sind für die Wärmeregulation des menschlichen Organismus von großer Bedeutung. Durch Verdunstung von Flüssigkeit (Schweiß) kommt es zu einer Abkühlung des Körpers. Im Schweiß sind verschiedene wasserlösliche Substanzen, wie Kochsalz, Harnstoff oder Milchsäure, enthalten, die durch das Schwitzen mit ausgeschieden werden (Deutschmann 2005).

 

 

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