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EpiDex



Studie: Vergleich EpiDex zu Meshgraft

An autologous epidermal equivalent tissue-engineered from follicular outer root sheath keratinocytes is as effective as split-thickness skin autograft in recalcitrant vascular leg ulcers.

Tausche, A.-K., Skaria, M., Böhlen, L., Leibold, K., Hafner, J., Friedlein, H., Meurer, M., Goedkoop, R J., Wollina, U., Salomon, D., Hunziker, T; Wound Repair and Regeneration 2003; 11: 248-252

 

In einer multizentrischen, randomisierten, prospektiven Studie werden die Transplantation von EpiDex™ - epidermale Äquivalente, gezüchtet aus Zellen der äußeren Haarwurzelscheide - mit der Mesh-Graft Methode bei der plastischen Deckung von therapierefraktären venösen bzw. arterio-venösen Ulzera verglichen.

 

Initial wurden 99 Patienten in die Studie eingeschlossen. Während der Herstellung von EpiDex™ (6 Wochen) erhielten die Patienten eine Standardwundtherapie. Erst 1 Woche vor der geplanten Transplantation wurde Arzt und Patienten mitgeteilt, welche Transplantationsart durchgeführt wird. Die Behandlung mit EpiDex™ erfolgte ambulant, die Mesh-Graft wurde stationär durchgeführt. Für die Auswertung konnten 77 Patienten (43 in der EpiDex™-Gruppe und 34 in der Mesh-Graft-Gruppe) herangezogen werden. Ohne signifikanten Unterschied zeigen die Ergebnisse, dass nach 12 Wochen ein kompletter Wundschluss bei 32,6% der Ulzera der EpiDex™-Gruppe und 41,2% der Ulzera der Mesh-Graft-Gruppe erreicht wurde. Nach 6 Monaten lagen die Abheilungsergebnisse in der EpiDex™-Gruppe bei 44% und in der Mesh-Graft-Gruppe bei 47%. Bei den Patienten mit einem unvollständigen Wundverschluss war der Anteil der Ulzera, die einen "Edge-Effekt" zeigten, in der EpiDex™-Gruppe zehnmal höher als in der Mesh-Graft-Gruppe.

 




Blau: EpiDex
Schwarz: Mesh-Graft

 

 

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