Hornschicht
Die Hornschicht stellt die äußere Barriere des menschlichen Körpers gegenüber mechanischen, chemischen und physikalischen Einflüssen dar.
Die Hornschicht setzt sich abgeflachten, zellkernfreien Korneozyten und Lipiden (Interzellularsubstanz) zusammen. Entsprechend dem Backsteinmauer-Modell (Elias et al. 1983) stellen die proteinreichen Korneozyten die Bausteine und die lipophile Interzellularsubstanz den Mörtel (Kittmasse) dar.
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Korneozyten = Bausteine lipophile Interzellularsubstanz (blau dargestellt) = Mörtel |
Schematische Darstellung des Backsteinmauer-Modells der Hornschicht (nach Elias et al. 1983)
Jeder einzelne Korneozyt besitzt eine monomolekulare, kovalent gebundene Lipidschicht, die in Wechselwirkung mit den interzellulären Lipiden steht (Schürer und Kresken 2000, Loden 2003). Durch den Aufbau von Lipiddoppelschichten und die Bindung an die Korneozyten entsteht eine effektive Barriere gegenüber transepidermalen Wasserverlust (TEWL). Durch eine Minimierung des TEWL schützt die Hornschicht den menschlichen Organismus vor Austrocknung. Ferner behindert sie die uneingeschränkte Penetration von Fremdstoffen.
→ natürliche Feuchtigkeitsfaktoren


