Hydrofasern
Hydrofaserverbände werden aus Natriumcarboxymethylcellulose oder Polyesterfasern hergestellt. Sie können größere Mengen an Wundsekret speichern. Die Feuchtigkeit wird in die Fasern aufgenommen und breitet sich dadurch kaum horizontal aus, so dass die Gefahr von Mazerationen sehr minimal ist.
In Deutschland werden zwei Hydrofaser-Wundauflagen gehandelt:
→ Aquacel
Unter den Wundauflagen bildet sich ein feucht-warmes, wundheilungsförderndes Milieu. Hydrofaserverbände werden vorrangig zum Sekretmanagment (insbesondere bei Mazerationsgefahr) und zur Granulationsförderung eingesetzt (Williams 1999, Piaggesi et al. 2001). Zur Sekundärabdeckung eignen sich semi-okklusive Wundauflagen.
→ Aquacel


