Lipidokolloide
| Bestandteile | Polyestergitter, getränkt mit Carboxymethylzellulose (Hydrokolloid) und Vaseline |
| Besonderheit | offene Netzstruktur, daher kaum Mazerationsgefahr |
| Funktionsweise | oberflächlicher Schutz der Wunde |
| Indikationen | nässende Defekte |
| Darreichungsformen | Wundauflagen ohne |
Lipidokolloide haben die Form eines getränkten, luftdurchlässigen Netzes, das nichtfettend beim Anfassen, dünn sowie geschmeidig ist.
In Verbindung mit Wundexsudat lassen die Maschenöffnungen des Polyestergewebes das Exsudat in die sekundäre Wundauflage abfließen, so dass es nicht zu Mazerationen kommt. Der Durchmesser der Maschenöffnungen (500 µm) verhindert, dass Granulationsgewebe durch die Öffnungen wandert, womit das Risiko eines Granulationstraumas beim Verbandwechsel vermieden werden kann.
→ Hydropolymere / Schaumstoffe


