Kompendium Wundbehandlung Wundheilung
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Grundlagen > Mechanismen > Physiologie der Wundheilung > Reepithelisierung

Reepithelisierung

Ein gut ausgebildetes Granulationsgewebe ist Grundlage für eine zügige Reepithelisierung. Die Wundoberfläche muss ausreichend durchblutet und leicht feucht sein. Epithelzellen (Keratinozyten) wandern (gleiten) horizontal von den Wundrändern ausgehend über das neue Gewebe. Sobald Keratinozyten aufeinander treffen kommt es zum Stillstand der Migration. Die Zellen verankern sich mit dem Granulationsrasen und bilden eine neue Basalmembran, von der die Differenzierung der Epidermis aus erfolgt. Bei großen Wunden ist dieser Prozess verzögert oder es findet keine Epithelisierung statt. Die wandernden Keratinozyten finden keinen Kontakt zueinander und verhungern „unterwegs“, da keine Verankerung mit dem Granulationsgewebe erfolgt.

 

 




Reepithelisierung

 

→ Remodellierung

 






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