Kompendium Wundbehandlung Wundheilung
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Grundlagen > Biotechnologische Verfahren > Tissue-Engineering

Tissue-Engineering

Durch Zellkulturtechnologien ist die Züchtung fast aller menschlichen Zellen in vitro möglich. Unter Nutzung geeigneter Matrixmaterialien können z.B. aus Chondrozyten neues Knorpelgewebe oder aus Keratinozyten neue Hautteile "produziert" werden.

 

Für größere Defekte oder zur Stimulierung bei stagnierender Epithelisierung bieten sich daher zum endgültigen Wundverschluss autologe Keratinozytenkulturen an. Es können Epidermis-Äquivalente oder subkonfluente Keratinozyten auf Hyaluronsäure-Sheets bzw. als Zellsuspension eingesetzt werden. In Deutschland werden gegenwärtig nur

 

  • Epidermis-Äquivalente aus Zellen von Haarwurzelscheiden (→ EpiDex™) angeboten.

 

Eine optimale Granulation (Konditionierung) mit nekrose-, fibrin- und infektfreiem Wundgrund ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Transplantation. Geeignete Therapieoptionen zur Präkonditionierung sind z.B.:

 

→ Vakuumversiegelung

→ Hyaluronsäurederivate

→ Wachstumsfaktoren

 

Praxisergebnisse zeigen, dass auch bei mehrmalig zuvor erfolglosen Spalthauttransplantationen eine Reepithelisierung erzielt werden kann.

 

 

→ Epidermis-Äquivalente

 

 






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