Verband aus Kurzzugbinden
Bei der hier dargestellten Verbandtechnik handelt es sich um einen modifizierten Pütterverband mit zwei gegenläufig angelegten Kurzzugbinden. Diese Technik sichert eine hohe Festigkeit und eine bessere Haltbarkeit des Verbandes.
|
Die erste Bindentour beginnt an den Zehengrundgelenken von innen nach außen. Der Fuß ist dabei rechtwinklig gestellt. |
|
Nach 2-3 zirkulären oder Kornährentouren um den Mittelfuß umschließt die nächste Tour die Ferse und führt über den Innenknöchel zum Rist zurück |
|
Mit zwei weiteren Touren werden die Ränder der ersten Tour zusätzlich fixiert. Dabei läuft die Binde zuerst über den oberen Rand um die Fessel herum |
|
und dann über den unteren Rand in der Fußwölbung. |
|
Nach einer weiteren Zirkulärtour um den Mittelfuß führt die Binde über die Sprunggelenksbeuge zur Fessel zurück, |
|
um dann der Form des Beines folgend in steilen Touren die Wade zu umschließen. |
|
Von der Kniekehle läuft die Binde über das Fibulaköpfchen zur Wade zurück, führt dann, der Beinform entsprechend, wieder nach unten und schließt vorhandene Lücken im Verband. |
|
Die 2. Binde wird gegenläufig von außen nach innen am Knöchel angesetzt und führt mit der ersten Tour über die Ferse zum Fußrücken zurück. |
|
Zwei weitere Touren fixieren zuerst den oberen und dann den unteren Rand der Fersentour. |
|
Anschließend läuft die Binde noch einmal um den Mittelfuß und dann in gleicher Weise wie die erste steil nach oben und wieder zurück. |
|
Der fertige Verband wird fixiert.
|













