Kompendium Wundbehandlung Wundheilung
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Grundlagen > Biotechnologische Verfahren > Wachstumsfaktoren

Wachstumsfaktoren

Wachstumsfaktoren spielen eine wichtige Rolle bei der Initiierung und Regulation von Wundheilungsprozessen. Chronische Wunden sind durch einen vermehrten proteolytischen Abbau von Wachstumsfaktoren und entsprechenden Aktivitätsverlust gekennzeichnet (Garrett et al. 1997, Silhi 1998, Schultz et al. 2003). Durch die Applikation exogener Wachstumsfaktoren (wie z.B. PDGF oder PDWHF) können insbesondere die Proliferation und Neoangiogenese stimuliert werden (Agren et al. 1999, Smiell et al. 1999, Li und Li 2003a).

In Deutschland stehen zwei Präparate zur Verfügung:

 

→ Regranex (rekombinanter humaner thrombozytärer Wachstumsfaktor in konfektionierter Form)

→ Eurokinin (autologes Wachstumsfaktoren-Gemisch aus dem Eigenblut des Patienten)

 

Um aktiv zu werden, müssen Wachstumsfaktoren an → spezifische Zellrezeptoren andocken, dies gelingt nur auf einem sauberen, vaskularisiertem Wundgrund. Daher ist vor einer Applikation ein konsequentes chirurgisches Debridement durchzuführen (Steed et al. 1996, Mannari et al. 2002).

 

→ Rekombinant hergestellter Wachstumsfaktoren

→ Autologe Wachstumsfaktoren

 

→ Rezeptoraktivität von Wachstumsfaktoren






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