Lokale Wundbehandlung
- Entfernung von Nekrosen und anderen Wundbelägen, möglichst mittels eines → chirurgischen Debridements oder mit Hilfe von → Hydrogelen bzw. der → Feuchttherapie (→ autolytisches Debridement).
- Lokalanästhesie vor einem chirurgischen Debridement.
- In der Exsudationsphase → Polyurethanschaumverbände zur Wundabdeckung. Sie sind in der Lage größeren Mengen an Wundsekret zu speichern und eine zusätzliche Kompression kann problemlos durchgeführt werden.
- In der Granulationsphase können → Hydrokolloide oder → Polyurethanschaumverbände als Wundauflage appliziert werden. Auch glycerinhaltige Wundauflagen wie GLYCOcell können sehr gut eingesetzt werden.
- Nach Abschluß der Granulation reichen → dünne Hydrokolloidverbände für die Reepithelisierung aus. Sie erhalten ein feucht-warmes Milieu und stimulieren dadurch die Migration von Epithelzellen.
- Zur Infektionsprophylaxe und bei klinisch infizierten Defekten erfolgt der Einsatz von → silberhaltigen Wundauflagen.


