Kompendium Wundbehandlung Wundheilung
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Grundlagen > Reepithelisierung > Impräg., wirkstofffreie Wundgazen

Imprägnierte, wirkstofffreie Wundgazen

  
Bestandteile grobmaschige Gewirke aus Cellulose oder Kunstfasern, die mit hydrophober Fettsalbe (Vaseline oder dickflüssiges Paraffin) oder Öl-in-Wasser-Emulsionen imprägniert sind 
Besonderheit preisgünstig 
Funktionsweise mechanischer Schutz 
Indikationen oberflächliche Verletzungen 
Darreichungsformen Wundauflage 
  

Wundgazen sollten nur für akute, oberflächliche Verletzungen eingesetzt werden. Für chronische Wunden sind sie ungeeignet, da sie kein feucht-warmes Milieu schaffen und somit nicht hydroaktiv wirken. Nachteilig ist auch, dass es bei relativ trockenen Wunden zum Verkleben mit dem Wundgrund kommen kann und ein atraumatischer Verbandwechsel nicht gewährleistet ist. Bei mehrlagiger Applikation paraffinhaltiger Gazen wird der Sekretabluß behindert und es besteht die Gefahr einer vollständigen Okklusion (feuchte Kammer - Infektionsgefahr).

 

 

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