Wundgröße
Die Erfassung der Wundgröße erfolgt über folgende Parameter:
- Länge (mm)
- Breite (mm)
- Tiefe (mm)
- Volumenbestimmung = Auslitern (ml)
- Taschenbildung (ja oder nein)
Die Fläche der Wunde (Länge x Breite) kann über verschiedene Methoden ermittelt werden:
- manuelles Ausmessen von Länge und Breite und deren Multiplikation
- → Punktzählmethode mittels Rasterfläche
- → digitale Flächenmessung
- → elektronische Erfassung über ein EDV-Dokumentationssystem
Insbesondere bei Taschenbildung ist die räumliche Beschreibung von Bedeutung. Diese orientiert sich üblicherweise an einem Zifferblatt:
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Eine Bestimmung der Wundtiefe kann zum Beispiel mit einer stumpfen, sterilen Pinzette oder speziellen Stäbchen mit Maßeinteilung vorgenommen werden. Ähnlich ist bei Wundtaschen zu verfahren:

Das Volumen der Wunde kann näherungsweise aus Wundfläche x Wundtiefe berechnet werden.
Genauer ist das sogenannte Auslitern der Wunde. Dies ist altes Verfahren, welches kaum noch Anwendung findet, da es nicht sehr praktikabel ist.
Die Wunde wird vorsichtig mit einer Folie (z.B. die Folie aus der Flächenmessung verbleibt gleich über der Wunde) abgedeckt. Mittels einer sterilen Spritze wird Ringer- oder Kochsalzlösung vorsichtig unter die Folie gespritzt, bis die Flüssigkeit den gesamten Hohlraum aufgefüllt hat. Die Menge der fehlenden Spüllösung in der Spritze entspricht dem Volumen der Wunde.
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→ Punktzählmethode mittels Rasterfläche




