Zelluläre Dysfunktionen (chronische Wunden)
Chronische Wunden leiden unter einer Überproduktion von entzündungsfördernden Proteasen, wie z.B. IL 1β, TNF-α oder MMPs (Mast u. Schultz 1996, Lobmann et al. 2003, Scharfetter-Kochanek et al. 2003). Ziel der Wundbehandlung muss es daher sein, so schnell wie möglich diese Proteasen abzubauen und die Wunde in eine akute Phase zu überführen. Hyaluronsäure, Kollagen- und cellulosehaltige Wundauflagen sind in der Lage diese Überproduktion zu stoppen (Cullen et al. 2002b, Anonymus 2003, Cochrane et al. 2004). Derartige Wundauflagen können sehr effektiv sein, insbesondere in Verbindung mit einem chirurgischen Debridement. Untersuchungen an einer kombinierten Wundauflage aus Kollagen und oxidierter regenerierter Cellulose (ORC) demonstrieren die hohe Fähigkeit zur Bindung von Proteasen und Elastase (Cullen et al. 2002a, Gregory und Cullen 2002).


